Kurze Erklärung zu FttC, FttB und FttH

FTTC (Fiber-to-the-Curb) bedeutet Glasfaser bis zum Bordstein. Hierbei wird das Glasfaser-Kabel bis zum nächsten Verteiler, dem sogenannten Kabelverzweiger verlegt. Auf dem letzten Stück, also etwa vom Bordstein bis hin zum Gebäude, wird dann wieder Kupferdraht verlegt.

Bei FTTB (Fiber-to-the-Building) geht das Glasfaser-Kabel bis ins Gebäude. Diese Technik kommt überwiegend in Städten mit Mehrfamilienhäusern oder Wohnanlagen zum Einsatz.

Bei FTTH (Fiber-to-the-Home) endet das Glasfaser-Kabel nicht etwa im Keller des Mehrfamilienhauses, sondern wird bis zur Wohnung verlegt. Das verspricht absolutes Highspeed-Internet, Full HD-Fernsehen und Telefonieren in höchster Qualität, alles über nur einen Anschluss! Um am heimischen Computer das Highspeed-Internet so richtig ausschöpfen zu können, muss natürlich auch die Infrastruktur innerhalb des Haushaltes entsprechend ausgebaut sein. Hier spricht man von FTTD (Fiber-to-the-Desk), also zu deutsch „Glasfaser bis zum Schreibtisch“.